Nächste Veranstaltungen

Prof. Dr. Konrad Baumgartner
Mo. 20.05.19?, 19.00 Uhr; Salettl / Gartenhaus, Karl-Bauer-Park, Kumpfmühlerstraße 56, Regensburg
Baumgartner Konrad kleinZwei Jahre nur verbrachte der berühmte Rechtsgelehrte Carl Friedrich von Savigny mit seiner Frau Gunda geb. Brentano und deren Schwester Bettina (von Arnim) an der Universität Landshut. Doch in dieser kurzen Zeit verband die Genannten eine innige Freundschaft mit dem Professor der Theologischen Fakultät Johann Michael Sailer.
Prälat Prof. Dr. Konrad Baumgartner (Jg. 1940) war Ordinarius für Pastoraltheologie an der Universität Regensburg.
In Kooperation mit dem Kulturforum St. Wolfgang / Regensburg.
Anmeldung erforderlich: Akademisches Forum 0941 / 597-1612

Die Teilnehmerzahl ist auf 25 begrenzt!

Guardini und die Liturgie der Gegenwart

Mo. 26. November 2018, 19.30 UhrRomano Guardini web
Thon-Dittmer-Palais, Konferenzraum 1, 2. Stock
Haidplatz 8, Regensburg

Prof. Dr. Alexander Zerfaß (Salzburg)
Moderation: Prof. Dr. Harald Buchinger

Bild: Romano Guardini (Wikimedia - gemeinfrei)

Vor 100 Jahren erschien Romano Guardinis Buch „Vom Geist der Liturgie“ – ein Werk von geringem Umfang, aber von großer Wirkung!

Alexander Zerfaß (Jg. 1978) ist seit 2015 ILR webProfessor für Liturgiewissenschaft und Sakramententheologie an der Paris-Lodron-Universität Salzburg.

In Kooperation mit dem Institutum Liturgicum Ratisbonense!

Antworten aus der Perspektive eines Naturwissenschaftlers

Montag, 4. Dezember 2018, 19.30 Uhr

Kolpinghaus, Kolpingzimmer
Adolph-Kolping-Straße 1, Regensburg

Prof. Dr. Bernhard Dick (Regensburg)

Nach weit verbreiteter Auffassung darf man nur solchen Aussagen über Gegenstände der materiellen Welt Glauben schenken, welche im Einklang mit den Naturgesetzen stehen. Diese Vorgänge in der Natur sollen weiter allein aus solchen Prinzipien erklärt werden, welche der Natur selbst innewohnen – also ohne Zuhilfenahme von Magie, übernatürlichen Ursachen u. dgl. m. Allerdings wird bei solchen Forderungen meist ein mechanisches bzw. deterministisches Weltbild vorausgesetzt. Das Theoriegebäude, das die Naturwissenschaft seit etwa einhundert Jahren aber tatsächlich benutzt, enthält aber auch paradoxe Komponenten, die „dem allgemein Erwarteten, der herrschenden Meinung oder Ähnlichem zuwiderlaufen oder beim üblichen Verständnis der betroffenen Gegenstände bzw. Begriffe zu einem Widerspruch führen“ (Arnim Regenbogen und Uwe Meyer: Wörterbuch der Philosophischen Begriffe, Hamburg 1997). Der Vortrag soll zeigen, dass einige, in diesem Sinne paradoxe Grundannahmen für die Konsistenz der Naturwissenschaft sogar notwendig sind. Ließe man sie weg, erhielte man absurde Konsequenzen.

Bernhard Dick (Jg. 1953) studierte Chemie inDick Bernhard web Köln und hat seit 1992 einen Lehrstuhl für Physikalische Chemie an der Universität Regensburg inne. Seine Arbeitsgebiete sind Laserspektroskopie und Quantenchemie. Seit seiner Studentenzeit interessiert er sich für das Spannungsverhältnis zwischen Glaube und Naturwissenschaften. Er ist Vertrauensdozent der Bischöflichen Studienförderung Cusanuswerk, Mitglied der Deutschen Bunsengesellschaft für Physikalische Chemie (DBG) sowie der deutschen Sektion der AISCGre (Associazione Internazionale Studi di Canto Gregoriano).

Johann Michael Sailer und Alexander Graf von Westerholt, oder:
Innenansichten eines Freundschaftsverhältnisses in bewegten Zeiten


Dienstag, 27. November 2018, 19.30 Uhr
Salzstadel, Konferenzraum
Weiße-Lamm-Gasse 1, RegensburgZieroff web


PD Dr. Gabriele Zieroff (Regensburg)


Begrüßung: Prof. Dr. Sigmund Bonk
Moderation: Prof. Dr. Peter Scheuchenpflug

Bei Anwesenheit von S. E. Bischof Dr. Rudolf Voderholzer

Die enge, lebenslange Freundschaft zwischen Alexander Graf von Westerholt (1763-1827) und Johann Michael Sailer (1751 - 1832), ursprünglich durch den bekannten reformierten Pfarrer und Physiognomiker Johann Caspar Lavater (1741-1801) initiiert, war von einem tiefgehenden Vertrauen der beiden Männer zueinander geprägt. Insbesondere die Briefe Sailers an seinen Freund, den leitenden Beamten des damaligen Fürstlichen Hauses Thurn und Taxis, spiegeln das Leben beider Briefpartner in einem umfassenden Sinne wider. Sie werfen darüber hinaus bezeichnende Schlaglichter auf die zeitgeschichtliche politische und kulturelle Situation der Aufklärungszeit und der Säkularisation in Bayern. Nicht zuletzt zeigt sich darin Sailer ein weiteres Mal als Seelsorger, der auf die persönlichen Bedürfnisse und Belange seines Korrespondenten mit viel Empathie einzugehen weiß

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PD Dr. Gabriele Zieroff (Jg. 1968) ist derzeit Bearbeiterin des DFG-Projektes „Johann Michael Sailer und seine konfessionsübergreifenden Kreise“ und Privatdozentin für Liturgiewissenschaft an der Fakultät für Katholische Theologie der Universität Regensburg.
Prof. Dr. Peter Scheuchenpflug (Jg. 1965) ist Lehrkraft für besondere Aufgaben am Lehrstuhl für Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts an derselben Fakultät.

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