Mariologie und Schöpfungstheologie | Vortrag 22. Januar 2026

Von der „Mutter Natur“ zur Gottesmutter

Anhand der Marienerscheinungen von Guadalupe stellt Prof. Dr. Manfred Hauke den Zusammenhang von Mariologie und Schöpfungstheologie vor.
Der größte katholische Wallfahrtsort der Welt liegt in Mexiko-Stadt. 20 Millionen Pilger zieht es jährlich zur indigenen Muttergottes von Guadalupe. Die Muttergottes erschien 1531 einem jungen getauften Indio: Juan Diego Cuauhtlatoatzin. Die Frau mit den Gesichtszügen einer Mestizin, so erzählte Juan Diego, bezeichnete sich in der Erscheinung als Mutter Gottes. Auf dem Umhang („Tilma“) des jungen Mannes hinterließ sie ein Abbild von sich selbst, das weltberühmt werden sollte.
Dogmatik-Professor Hauke ordnet die Besonderheit der Marienerscheinungen von Guadalupe in den großen heilsgeschichtlichen Zusammenhang und stellt Maria als die Antwort des Menschen auf Gottes Offenbarung in Jesus Christus dar. 
Donnerstag, 22. Januar 2026, 19 Uhr | Priesterseminar St. Wolfgang, Bismarckplatz 2 | Regensburg statt.
Eintritt: 5 €.
Anmeldung: akademischesforum@bistum-regensburg.de, Tel. 0941/5971612