Geburt, Leben, Tod und dann… ? | Vortrag 15. April 2026

Jedem Menschen stellen sich letztendliche, herausfordernde Fragen. Dr. Christian Schaller (Institut Papst Benedikt XVI.) verweist im Vortrag auf eschatologische Perspektiven bei Joseph Ratzinger / Papst Benedikt XVI. Der christliche Glaube kann helfen beim Verstehen und der Bewältigung – er zeigt eine neue Wirklichkeit auf. Ratzinger behandelt den Tod als Bruch, der durch die Hoffnung auf Gemeinschaft mit Gott überwunden wird.

Eschatologische Perspektiven bei Joseph Ratzinger /Benedikt XVI.
EmmeramForum Regensburg, Emmeramsplatz 3
Mittwoch, 15. April 2026, 19 Uhr
Eintrittsgebühr: 5 € – Studierende frei!
Anmeldung: akademischesforum@bistum-regensburg.de | Tel. 0941/5971612




Theologische Perspektiven auf die Sexualethik | Vortrag 26. März 2026

Von großer Komplexität, starken Emotionen und tiefgreifenden ethischen Fragen ist die Diskussion um Zweigeschlechtlichkeit geprägt. Wie kann die Kirche in diesem Spannungsfeld Orientierung geben – verantwortungsvoll, menschenwürdig und theologisch fundiert? Prof. Dr. Franz-Josef Bormann gibt Einordnungen. 
Vortrag „Impulse zu einer ganzheitlichen Anthropologie für die Sexualethik“
Donnerstag, 26. März 2026, 19 Uhr
Katholische Akademie für Pflegeberufe, Aula, Ostengasse 27, Regensburg
Referent: Moraltheologe Prof. Dr. Franz-Josef Bormann, Tübingen
Eintrittsgebühr: 5 € – für Studierende frei
Anmeldung: akademischesforum@bistum-regensburg.de | Tel. 0941 5971612 




„Erhebung des Herzens zu Gott kann im Bruchteil einer Sekunde geschehen“ | Rückblick Vortrag | Anregungen zur Praxis des christlichen Betens 25. Februar 2026

Großes Interesse zeigte sich für den Vortrag „Anregungen zur Praxis des christlichen Betens“ am Mittwoch, 25. Februar 2026 im EmmeramForum Regensburg. Die renommierte Professorin em. für Spiritualität an der Universität Wien, Dr. Marianne Schlosser, setzte den Akzent auf die lange dominikanische Tradition in Regensburg. Auf der Grundlage des Büchleins „De Forma Orandi“, das auch Albertus Magnus zugeschrieben wird, beschrieb sie die verschiedenen Haltungen des Körpers „zur Erhebung des Herzens“ zu Gott.
„Kurz, aber mit großer Wirkung“ – Ausführungen zum Vortrag von Philipp Mödl in der Regensburger Sonntagszeitung, Ausgabe Nr. 10, 7./8. März 2026.




Anregungen zur Praxis des christlichen Betens | 25. Februar 2026

Vortrag „Der Leib sei die Ikone der Seele“
Anregungen zur Praxis des christlichen Betens
Referentin: Theologie-Professorin Dr. Marianne Schlosser
EmmeramForum, Emmeramsplatz 3, Regensburg
Eintrittsgebühr: 5 € – für Studierende frei!
Anmeldung: akademischesforum@bistum-regensburg.de | Tel. 0941/597-1612
(Anmeldung zur besseren Planung erwünscht, aber kein Muss!)
Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Katholischen Erwachsenenbildung der Stadt Regensburg statt.

„Wie antworte ich Gott?“ – Interview der Regensburger Sonntagszeitung mit Prof. Marianne Schlosser vom 21. Februar 2026




Rückblick „Von der Mutter Natur“ zur Gottesmutter | 22. Januar 2026

Mutter Erde oder Gottes Mutter? Unsere erste Veranstaltung unter der neuen Leitung von Dr. Christian Schulz widmete sich gleich einem marianischem Thema. „Mariologie und Schöpfungstheologie. Von der ‘Mutter Natur‘ zur Gottesmutter“. Es zeigte sich reges Interesse für den Vortrag mit Prof. Dr. Manfred Hauke am 22. Januar 2026 im Priesterseminar Regensburg. Einen ausführlichen Rückblick gibt der Artikel der Regensburger Sonntagszeitung „Gottesmutter statt Mutter Erde“ (Prof. Dr. Veit Neumann).

Bilder: Elisabeth Rieger




Mariologie und Schöpfungstheologie | Vortrag 22. Januar 2026

Von der „Mutter Natur“ zur Gottesmutter

Anhand der Marienerscheinungen von Guadalupe stellt Prof. Dr. Manfred Hauke den Zusammenhang von Mariologie und Schöpfungstheologie vor.
Der größte katholische Wallfahrtsort der Welt liegt in Mexiko-Stadt. 20 Millionen Pilger zieht es jährlich zur indigenen Muttergottes von Guadalupe. Die Muttergottes erschien 1531 einem jungen getauften Indio: Juan Diego Cuauhtlatoatzin. Die Frau mit den Gesichtszügen einer Mestizin, so erzählte Juan Diego, bezeichnete sich in der Erscheinung als Mutter Gottes. Auf dem Umhang („Tilma“) des jungen Mannes hinterließ sie ein Abbild von sich selbst, das weltberühmt werden sollte.
Dogmatik-Professor Hauke ordnet die Besonderheit der Marienerscheinungen von Guadalupe in den großen heilsgeschichtlichen Zusammenhang und stellt Maria als die Antwort des Menschen auf Gottes Offenbarung in Jesus Christus dar. 
Donnerstag, 22. Januar 2026, 19 Uhr | Priesterseminar St. Wolfgang, Bismarckplatz 2 | Regensburg statt.
Eintritt: 5 €.
Anmeldung: akademischesforum@bistum-regensburg.de, Tel. 0941/5971612




Erfahrung und Glaube. Buchpräsentation 20. Januar 2026

Was bringt die Erfahrung für den Glauben und der Glaube für die Erfahrung? Dieser rote Faden zieht sich durch das neue Buch „Erfahrung und Glaube. Im Dialog mit Leo Scheffczyk“ von Prof. Dr. Manfred Hauke und P. Dr. Richard Schenk OP.
Leo Scheffczyk (1920-2005) war ein katholischer Dogmatiker, der versuchte, die traditionelle katholische Lehre mit modernen Erfahrungen zu synthetisieren. Er sah die Lebenswirklichkeit und menschlichen Erfahrungen als Quelle für die Theologie, im vorliegenden Sammelband besonders in Bezug auf Gnade. Blick ins Buch – hier klicken!

Programm der Buchpräsentation

Was bringt die Erfahrung für den Glauben und der Glaube für die Erfahrung? (Prof. Dr. Manfred Hauke, Theologische Fakultät Lugano)
Ist die „Lebenswirklichkeit“ eine Quelle der Theologie? (P. Dr. Richard Schenk OP, Freiburg i. Br.)
Zeitgenössische Erfahrung in der Marienlehre der Karolingerzeit nach der Habilitationsschrift von Leo Scheffczyk (Prof. Dr. Imre von Gaál, University of St. Mary oft he Lake, USA)
Aussprache mit den Referenten (Moderation: Domkapitular Dr. Josef Kreiml)

Veranstalter:
Institututum Marianum Regensburg, Verlag Friedrich Pustet, Katholische Erwachsenenbildung der Stadt Regensburg und Akademisches Forum Albertus Magnus

Dienstag, 20. Januar 2026, 19 Uhr
EmmeramForum, Emmeramsplatz 3, Regensburg

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!

(Titelbild: Leo Kardinal Scheffczyk, Foto: Hans-Günther Kaufmann |Leo-Scheffcyk-Zentrum, Kloster Thalbach, Bregenz)




Neuer Programmflyer liegt auf!

Die geplanten Vorträge im ersten Halbjahr 2026 sind im neuen Vortragsflyer aufgelistet. Domvikar Dr. Christian Schulz stellte einen großen Bogen an Veranstaltungen in seiner Einführung im Haus der Musik vor. Die Auswahl reicht von der Mariologie, der Anthropologie der Sexualethik bis hin zum Schleier der Künstlichen Intelligenz.
Der Programm-Flyer zum Herunterladen kann auf Anforderung auch zugesendet werden: akademischesforum@bistum-regensburg.de | Tel. 0941/5971612
Alle Vorträge erscheinen demnächst auf unserer Homepage.




Offen sein für das, was kommt

Liebe Gäste des Akademischen Forums!

Mit Ihrem freundlichen Interesse an unseren wechselnden Programmen und dem Besuch unserer Veranstaltungen im sich nun neigenden Jahr 2025 haben Sie zum Leben unseres Instituts ganz entscheidend beigetragen.

Es ist schön und dankenswert, wie treu viele von Ihnen uns bereits seit dem 21. Januar 2015 zur Seite standen! Am Abend dieses Tages fand im Beisein unseres Instituts-Gründers Bischof Dr. Rudolf Voderholzer der Eröffnungsvortrag statt, bei welchem der bedeutende Germanist und Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft Wolfgang Frühwald (1935 – 2019) zum Thema „Albertus Magnus und seine Schüler im 14. Jahrhundert“ gesprochen hat.

Der hl. Albertus Magnus (1200 – 1280), der auch Bischof von Regensburg gewesen ist, wies unserem FORUM in mancher Hinsicht den Weg. Der große Gelehrte – ein leuchtender Stern am Himmel des alten christlichen Abendlands –, verstand es, das Wissen seiner Zeit mit klassisch-griechischer Philosophie, christlicher Theologie und für sich selbst mit einem authentischen glaubensfrohem Lebensvollzug zu verbinden. Dergleichen schien uns aller Ehren und dem ernsten Versuch der Nachfolge wert zu sein!
Im 11. Jahr seines Bestehens darf man sich auf einen weiteren Vortrags- und Diskussionsabend freuen: „Mariologie und Schöpfungstheologie. Von der ‚Mutter Natur‘ zur Gottesmutter“ von Prof. Dr. Manfred Hauke (Univ. Lugano) im Priesterseminar St. Wolfgang, Bismarckplatz 2, am Donnerstag, den 22. Januar 2026, um 19 Uhr.

Aber über das Jahr wird sich auch etwas verändert haben. Moderator der kommenden Veranstaltungen und Direktor des FORUMs wird dann Domvikar Dr. Christian Schulz sein.
Ich wünsche meinem Nachfolger für seine neue Aufgabe von Herzen Glück und Gottes Segen und bitte alle Leserinnen und Leser dieser Zeilen, dem Akademischen Forum Albertus Magnus auch unter der neuen Leitung unbedingt die Treue zu bewahren!
Was mich anbelangt, so werde ich meinen Ruhestand im Kreise meiner Familie (plus Hund „Luna“) weiterhin in Regensburg verbringen – hoffentlich ruhig und ungestört, so dass ich meinem Hobby „Bücherschreiben“ weiter frönen kann (Einmal im Monat werde ich im EmmeramForum auch über ein philosophisches Thema sprechen, worüber das neue Programmheft der KEB – Stadt Regensburg Auskunft gibt).

Danke für so Vieles! Bleiben Sie gesund!

Frohe und segensreiche Weihnachten und ein neues Jahr ohne Krieg und andere Katastrophen wünscht
Ihr

Sigmund Bonk




Akademisches und Kult | Rückblick Leitungswechsel 9. Dezember 2025

„Bald ziehe ich von dannen, mein Kerker bleibt zurück…“ mit diesen Worten verabschiedete sich Prof. Dr. Sigmund Bonk am Festakt des Akademischen Forums Albertus Magnus.
Dieser fand am vergangenen Dienstag, 9. Dezember 2025 statt –  zuerst mit einer Dankvesper in der Kirche St. Blasius / Albertus-Magnus-Kapelle. Es schloss sich die Stabübergabe in der Direktion des Akademischen Forums Albertus Magnus an im Konzertsaal des Hauses der Musik.  Zur Freude des Scheidenden fanden sich dazu der Hochwürdigste Bischof Rudolf und Weihbischof Josef Graf ein – sowie selbstverständlich – der Nachfolger Domvikar Dr. Christian Schulz.

Die Veranstaltung war von viel Musik geprägt, so brachte die Harfinistin Veronika Miller-Wabra feine Klänge der Renaissance zu Gehör. Der Pianist Kilian Langrieger begeisterte durch seine Interpretation einer Klaviersonate von Chopin und einer weiteren von Robert Schumann.

In seinen Eingangsgedanken bekannte sich Prof. Bonk zum „christlichen Humanismus“, gewissermaßen seiner Weltanschauung. Und auch an seine an Michelangelo erinnernde philosophisch-theologische Orientierung.  Diesen Faden „Michelangelo“ nahm das Thema des Festvortrags auf:  „Michelangelos 400. Geburtstag in Florenz 1875 als internationales Künstlerfest“. Die Kunsthistorikerin und Redakteurin Dr. Edith Heindl  stellte detailliert die damalige breite Palette von Aktivitäten rund um das Genie der Renaissance vor.

Ein akademisches Abschiedsfest mit viel Kunst und Kult  endete mit guter Laune und einem Imbiss mit italienischem Wein. Siehe auch Bistums-Beitrag „Dem Geist des christlichen Humanismus treu bleiben“ (Dr. Dr. Stefan Groß)