Kann man Ostern malen? Kunsthistorische und theologische Spurensuche nach dem Unmöglichen

Schuller Florian 3 webDienstag, 30. April 2019, 19.30 Uhr

Haus der Musik, Konzertsaal, Bismarckplatz 1, Regensburg

Dr. Florian Schuller (München)

"Christ ist erstanden" , so singen wir Christen. Aber ist dieses Kerngeheimnis des Glaubens nicht nur theoretisch aussagbar, lobpreisend "singbar", sondern auch darüberhinaus womöglich auch bildlich darstellbar? Der Vortrag geht dieser Frage in einem ersten kursorischen Blick auf bekannte Darstellungen des Ostergeschehens in der Geschichte der Malerei nach, spürt darin grundlegende Problematiken auf, um dann bei zwei ausgewählten Malern der italienischen Renaissance - Piero della Francesca und Girolamo Savoldo - eine spannende, sich komplementär ergänzende Antwort zu finden: nd zwar sogar eine solche, die sowohl künstlerisch überzeugt wie theologisch stimmig ist.

Tagle Edith web

 

 

Musikalische Gestaltung: Edith Tagle (Pianistin)

 

 

Bei Anwesenheit von Bischof Dr. Rudolf Voderholzer

Dr. Florian Schuller (Jg. 1946) ging nach dem Abitur als Priesteramtskandidat an das Germanicum nach Rom, wo er an der Gregoriana Philosophie und Theologie studierte. 1969 erwarb er das Lizenziat in Philosophie, 1974 das in Theologie; 1983 Promotion. Bereits zuvor, 1973 war die Priesterweihe erfolgt; danach war er Präfekt im Collegium Germanicum-Hungaricum, dann Stadtkaplan in Penzberg und bis 1983 Pfarrer in Hofstetten und Hagenheim; bis 1999 Studenten- und ab 88 auch Hochschulpfarrer an der Universität Augsburg sowie Leiter der dortigen KHG. Nebenbei lehrte Monsignore Schuller an der Fachhochschule Augsburg. Seit 1992 ist er (bis heute) auch Pfarrer in Straßberg. 2000 - 2018 war er der hochgeschätzte Direktor der Münchener Katholischen Akademie in Bayern und zugleich Vorsitzender der Katholischen Landesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung („KEB“) in Bayern; seit 2009 ist er Ritter des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem; 2017 wurde er Prior der Komturei München.